LANDKREIS KONSTANZ – Unter dem Motto „Erfolgreich. Gleich. Berechtigt. – Ökonomische Gleichstellung als Wirtschaftspotenzial“ beteiligt sich der Landkreis Konstanz vom 16. bis 23. Oktober 2026 an den Frauenwirtschaftstagen Baden-Württemberg. Die sechs kostenfreien Veranstaltungen in Konstanz, Singen, Stockach und online richten sich an alle, die sich für gleichberechtigte Arbeitswelten interessieren. Um Anmeldung wird gebeten.
Die Female Business Days schaffen ein starkes regionales Netzwerk, das Frauen in Gründung, Wirtschaft und Beruf sichtbar macht. Das Programm umfasst Workshops, Impulsvorträge, Diskussionen und Netzwerkabende und bietet vielfältige Anregungen für berufliche Entwicklung und Unternehmertum.
Den Auftakt bildet am 16. Oktober 2026 um 18 Uhr die Veranstaltung „Role Models im Dialog: Frauen gestalten Wirtschaft“ in Konstanz. Auf die Teilnehmenden warten eine Podiumsdiskussion sowie Raum für Austausch und Netzwerken.
Am 19. Oktober 2026 um 16 Uhr folgt online die Veranstaltung „Diversity is hard. Genau das ist der Punkt: Wie Vielfalt zur echten Stärke wird“. In diesem Impulsvortrag zeigt Sabrina von Eynatten auf, wie Vielfalt durch Gestaltung und Führung zum Erfolgsfaktor für Unternehmen werden kann.
Am 20. Oktober 2026 um 18 Uhr gibt Anna-Lena Murzin in Konstanz Impulse zum Thema „Own the Room. Wie Frauen Präsenz zeigen, Macht lesen & Räume gestalten“.
„Frauen im Handwerk. Kompetenzen sichtbar machen, Chancen nutzen, wirtschaftlich erfolgreich sein“ lautet der Titel der Veranstaltung am 21. Oktober 2026 um 17:30 Uhr in Singen. Anke Traber zeigt in ihrem Vortrag auf, wie Frauen durch aktives Handeln Veränderung erzielen können. In der anschließenden Podiumsdiskussion sprechen die Gäste über die Potenziale und Herausforderungen für Frauen im Handwerk.
Am 22. Oktober 2026 um 18 Uhr findet in Stockach der Workshop „Souverän, schlagfertig, gelassen. Kommunikationsstärke für Frauen“ statt. Die Expertin Anne Weller vermittelt verbale und nonverbale Kommunikationsstrategien, mit denen sich schwierige Gesprächssituationen souverän meistern lassen. Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Frauen.
Mit der Masterclass am 23. Oktober 2026 um 17 Uhr in Konstanz findet die Veranstaltungsreihe ihren Abschluss. Danica Aline spricht zum Thema „Identität schlägt Strategie. Warum dein Business ohne innere Führung scheitert.“
Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Anmeldung und weitere Informationen sind unter www.konstanz.farm/femalebusinessdays abrufbar.
LANDKREIS KONSTANZ – Auf Einladung des Regierungsrats des Kantons
Thurgau waren Landrat Zeno Danner und sein Führungsteam zu einem
Arbeitstreffen in Frauenfeld. Dabei wurden verschiedene grenzüberschreitende
Themen angesprochen, die den Landkreis Konstanz und den
Kanton Thurgau betreffen.
Der Landkreis Konstanz pflegt ein gutes und vertrauensvolles nachbarschaftliches
Verhältnis mit dem Kanton Thurgau. Dazu findet ein regelmäßiger
Austausch zwischen der Kantonsregierung und der Führungsspitze
des Landratsamts statt.
Im Rahmen dieses Austauschs hat der Regierungsrat den Konstanzer
Landrat Zeno Danner und dessen Führungsteam in Frauenfeld zu einem
Arbeitstreffen empfangen. Im Mittelpunkt diverse Themen, wie zum
Beispiel der grenzüberschreitende öffentliche Verkehr, das Agglomerationsprogramm
Kreuzlingen-Konstanz, die Migration oder auch der Umgang mit
Seuchen.
Ebenfalls thematisiert wurde die bereits seit Jahren bestehende grenzüberschreitende
Zusammenarbeit im Abfallwesen, die kürzlich durch eine
Verordnungsanpassung auf EU-Ebene in Frage gestellt wurde. Der Landkreis
Konstanz und der Kanton Thurgau waren zusammen maßgeblich in die
Interessensvertretung involviert, die schlussendlich zu einer permanenten
Ausnahmeregelung für den Abfallexport in die Schweiz führte.
Baden-Württemberg/Karlsruhe. Die anhaltende Trockenheit verschärft die Grundwassersituation in Baden-Württemberg weiter. Ende September liegen die Grundwasserstände und Quellschüttungen landesweit auf sehr niedrigem Niveau und gehen weiterhin zurück. An 61 Prozent der Messstellen liegen die Werte inzwischen unterhalb des Normalbereichs. An jeder dritten Messstelle werden die bisherigen September-Niedrigstwerte der vergangenen 30 Jahre unterschritten, an jeder fünften sogar die bisherigen historischen Niedrigstwerte. Besonders betroffen sind die Schwäbische Alb, der Hochschwarzwald und Oberschwaben.
„Die Auswirkungen der Trockenheit reichen inzwischen bis tief in den Boden. Selbst ergiebigere Niederschläge würden deshalb nicht unmittelbar dem Grundwasser zugutekommen. Zunächst muss sich der ausgetrocknete Bodenwasserspeicher zumindest teilweise wieder auffüllen“, beschreibt Dr. Ulrich Maurer, Präsident der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW), die Lage.
Seit dem Frühjahr geht es landesweit abwärts
Die Grundwasserstände und Quellschüttungen gehen seit dem Frühjahr in allen Landesteilen zurück. Seit März hat die Grundwasserneubildung stark abgenommen. Eine Versickerung in tiefere Bodenschichten wurde an den Lysimeterstationen zuletzt im Juni beobachtet.
Die Situation hat sich zuletzt weiter zugespitzt: Anfang September wurden an rund 15 Prozent der Messstellen die bisherigen Niedrigwasserstände unterschritten, Ende September beträgt dieser Anteil bereits 20 Prozent.
Schwäbische Alb: ausgeprägtes Niedrigwasser nun auch im tiefen Karst
Besonders angespannt ist die Situation im Karst der Schwäbischen Alb. Die Quellen reagieren vergleichsweise schnell auf ausbleibende Niederschläge, entsprechend gingen die Quellschüttungen bereits im Sommer deutlich zurück. Bei den Grundwasserständen im tiefen Karst setzte der Rückgang dagegen verzögert ein. Inzwischen werden jedoch auch dort Tiefstände verzeichnet. Ende September bewegten sich die Grundwasserstände in dieser Region an zahlreichen Messstellen im Bereich der historischen Niedrigstwerte.
So ist beispielsweise die Situation an der Gallusquelle in Veringenstadt seit drei Monaten besonders angespannt. Sie führt seit Juli dauerhaft Niedrigwasser, ohne dass sich eine Entspannung abzeichnet. Selbst Quellen mit größeren Einzugsgebieten wie die Wimsener Aach oder der Blautopf, die erfahrungsgemäß moderater auf Trockenphasen reagieren, weisen Anfang Oktober sehr niedrige Quellschüttungen auf.
Hochschwarzwald: Quellwasserversorgung besonders im Blick
Auch im Hochschwarzwald werden an zahlreichen Messstellen außergewöhnlich niedrige Grundwasserstände und Quellschüttungen beobachtet. Besondere Aufmerksamkeit gilt dort ebenfalls der Quellwasserversorgung. Während für Baden-Württemberg insgesamt keine großräumigen Engpässe in der öffentlichen Wasserversorgung erwartet werden, sind in Gebieten, die überwiegend mit Quellwasser versorgt werden, weiterhin lokale Engpässe möglich.
Im Sommer wurde aus einzelnen Gemeinden bereits über Engpässe in der örtlichen Wasserversorgung berichtet. So wurde in Buchenbach und Kirchzarten (beide im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) aufgrund rückläufiger Quellwassermengen die Verwendung von Trinkwasser zeitweise eingeschränkt. In Lauf im Schwarzwald (Ortenaukreis) wurde zusätzlich Wasser von außerhalb bezogen.
Oberschwaben: Historische Niedrigstwerte besonders häufig
In Oberschwaben zeigte sich die Trockenheit im Grundwasser besonders früh. Im Frühjahr wurden im Südosten Baden-Württembergs bereits zahlreiche niedrige Grundwasserstände beobachtet. Im Verlauf des Sommers verschärfte sich die Situation weiter. Ende September gehören Teile Oberschwabens zu den Regionen, in denen die bisherigen historischen Niedrigstwerte besonders häufig unterschritten werden.
Erholung des Grundwassers braucht Zeit
Eine nachhaltige Entspannung ist kurzfristig nicht zu erwarten. Nach der langen Trockenperiode müssen Niederschläge zunächst den ausgetrockneten Bodenwasserspeicher wieder auffüllen, bevor Wasser in tiefere Bodenschichten sickern und zur Grundwasserneubildung beitragen kann. Starkregen hilft dabei nur begrenzt, da ein größerer Teil oberflächlich abfließen kann. Günstiger sind länger anhaltende Niederschläge.
Auch die Jahreszeit spielt eine wichtige Rolle. Im Winter kann ein deutlich größerer Anteil des Niederschlags versickern als im Sommer, da bei niedrigeren Temperaturen weniger Wasser verdunstet und die Vegetation dem Boden weniger Wasser entnimmt. Im Sommer wird dagegen ein großer Teil des Niederschlags durch Verdunstung und Pflanzenverbrauch aufgezehrt.
„Selbst bei feuchter Witterung läuft die Grundwasserneubildung deshalb erst mit Verzögerung wieder an. Ob dies bereits im Oktober geschieht, ist derzeit offen. Zunächst ist mit weiter sinkenden Grundwasserständen und Quellschüttungen zu rechnen. Damit dürfte auch die Zahl der Messstellen mit historisch niedrigen Werten weiter steigen“, so Maurer.
Hintergrundinformation
Ausgangslage für den Sommer bereits ungünstig
Bereits im Winterhalbjahr 2025/26 lag die Grundwasserneubildung in fünf der sechs Monate unter dem 30-jährigen Mittel. Lediglich der nasse Februar brachte einen deutlichen Überschuss. Insgesamt blieb die Grundwasserneubildung im Winterhalbjahr damit leicht unterdurchschnittlich.
Im hydrologischen Sommerhalbjahr von Mai bis Oktober wird auch bei normaler Witterung deutlich weniger Grundwasser neu gebildet. 2026 verschärften die außergewöhnliche Trockenheit und die hohen Temperaturen die Situation zusätzlich.
Auch zahlreiche Messstellen, die sich noch innerhalb des statistischen Normalbereichs befinden, weisen aktuell Werte im unteren Bereich auf.
Wie bewertet die LUBW die Grundwassersituation?
Die LUBW bewertet die aktuelle quantitative Grundwassersituation anhand ihres Messnetzes „Grundwasserstände und Quellschüttungen“. Grundlage für die Einordnung der Messwerte sind langjährige Vergleichsdaten. Der Normalbereich beschreibt den statistisch zu erwartenden Schwankungsbereich und wird anhand der Monatswerte aus 30 Beobachtungsjahren bestimmt.
Aktuelle Informationen, Messwerte und die Bewertungskarte veröffentlicht die LUBW fortlaufend im Internet unter „Grundwasserstände und Quellschüttungen“.
Trockenheit im Boden
Aufgrund des sehr trockenen Witterungsverlaufs in den vergangenen Monaten sind die Böden ausgesprochen trocken. Dies zeigt der berechnete Trockenheitsindex nach WaBoA (2007). Er beschreibt die Anzahl der Tage mit einer geringen Füllung des Bodenwasserspeichers von weniger als 30 Prozent der nutzbaren Feldkapazität (TrIndex30). In den zurückliegenden fünf Sommermonaten erreichte der TrIndex30 im landesweiten Mittel rund 120 von insgesamt 153 Tagen. Im 30-jährigen Mittel (1991–2020) sind es in diesem Zeitraum lediglich 47 Tage.
Die Lysimeter sind seit Juni trocken. Blick in den Beobachtungsschacht der Anlage Steißlingen (GW-Nr. 0500/422-5). Foto: Wingering
Mit freundlichen Grüßen
Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW)
Pressestelle
Griesbachstraße 1
76185 Karlsruhe
Tel. 0721/5600-1387
E-Mail: pressestelle(at)lubw.bwl.de
Internet: https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/presseservice
Das Abbrennen von pflanzlichen Abfällen ist nicht mehr erlaubt.
Die qualmenden und stinkenden Feuer belästigen
nicht nur die Anwohner, sondern sind in den allermeisten Fällen
nicht mehr mit gesetzlichen Vorgaben vereinbar.
Nach den Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes sind Grünabfälle
vorrangig zu verwerten. Eine Verbrennung ist aus abfallrechtlicher,
wie auch ökologischer Sicht nicht mehr zeitgemäß.
Ausnahmeregelungen sind nur in wenigen Einzelfällen möglich.
Nur wenn die Verwertung technisch nicht möglich oder
wirtschaftlich nicht zumutbar ist, kann das Landratsamt Konstanz
unter Auflagen einer Verbrennung zustimmen. Wenn Sie
eine Ausnahmegenehmigung erhalten möchten, wenden Sie
sich bitte an das Landratsamt Konstanz.
Landratsamt Konstanz,
Amt für Abfallrecht und Gewerbeaufsicht
(07531 / 800-1256)
Baden-Württemberg/Karlsruhe. Auch der erste kalendarische Herbstmonat hat für den Wasserhaushalt in Baden-Württemberg bisher keine Entspannung gebracht. Die Folgen des Sommers und ein extrem trockener Herbstbeginn zeigen sich weiterhin deutlich in Flüssen und Seen. Der Sommer 2026 war der wärmste und der zweittrockenste seit dem Jahr 1961. Niederschläge in der zweiten Augusthälfte sorgten nur kurzzeitig für Entspannung.
September 2026: nur rund ein Viertel der durchschnittlichen Regenmenge
Landesweit fielen nach vorläufigen Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes im September nur etwa 19 Liter Niederschlag pro Quadratmeter (l/m²). Das entspricht rund 27 Prozent der für einen September durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 70 l/m². Damit dürfte der September 2026 in Baden-Württemberg zu den fünf trockensten Septembermonaten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881 zählen.
„Mit dem Übergang in den Herbst werden die Tage kürzer, die Temperaturen gehen zurück und der Wasserbedarf der Vegetation nimmt ab. An der ausgeprägten Wassermangelsituation ändert dies derzeit wenig, denn im September hat es kaum geregnet“, fasst der Präsident der Landesanstalt für Umwelt (LUBW), Dr. Ulrich Maurer, die Lage Ende September zusammen. „Die Böden sind sehr trocken und das Niedrigwasser ist inzwischen noch stärker ausgeprägt als im Sommer. Unsere Daten zeigen, dass das Niedrigwasser das bisherige Rekordjahr 2018 übertrifft. Die Pegel an Rhein, Donau und Neckar weisen nach wie vor Niedrigwasserstufe 2 – extrem niedrig – auf.“
Niedrigwasser belastet die Gewässerökologie
Häufigkeit, Dauer und räumliche Ausdehnung von Extremereignissen wie sommerlicher Hitze- und Niedrigwasserphasen können einen großen Einfluss auf die aquatische Lebensgemeinschaft haben. Je naturferner ein Lebensraum ist, desto größer können die Schäden sein, da beispielsweise aufgrund von fehlender Strukturvielfalt Rückzugsräume fehlen.
Das anhaltende Niedrigwasser belastet auch im Herbst die Tier- und Pflanzenwelt in Bächen und Flüssen. Ufer- und Flachwasserbereiche fallen trocken und Lebensräume gehen zeitweise verloren. Muscheln können trockenfallen und absterben, Fische müssen in Gewässerabschnitte mit günstigeren Bedingungen ausweichen. Trockene Gewässerabschnitte können ihnen jedoch den Weg in solche Rückzugsräume versperren. Trocknen Gewässer vollständig aus, können die meisten Gewässerorganismen dort nicht überleben.
Mit den sinkenden Lufttemperaturen im Herbst lässt zumindest die zusätzliche Belastung durch hohe Wassertemperaturen nach. Die grundsätzlichen Folgen des Wassermangels bleiben jedoch bestehen. In abwasserbeeinflussten Gewässerabschnitten werden Einleitungen bei Niedrigwasser weniger stark verdünnt und können die Wasserqualität zusätzlich belasten.
Bodensee: Auswirkungen auf die Lebensräume am Ufer
Normalerweise erreicht der Bodensee seinen jährlichen Tiefststand im Februar oder März. Der jemals niedrigste gemessene Wasserstand des Bodensees stammt aus dem Jahr 1858: Ende Februar/Anfang März wurden 226 Zentimeter gemessen. Seinen jährlichen Höchststand erreicht der Bodensee üblicherweise im Juni oder Juli. In diesem Jahr blieb dieser typische sommerliche Anstieg weitgehend aus. „Nun, Ende September, liegt der Wasserstand niedriger als im vergangenen Frühjahr, das ist eine außergewöhnliche und untypische Entwicklung“, verdeutlicht Maurer die Situation.
Das außergewöhnliche Niedrigwasser wirkt sich vor allem auf die flach geneigten Uferbereiche des Bodensees aus. Flächen, die zu dieser Jahreszeit normalerweise noch überschwemmt wären, fallen bereits trocken und stehen aquatischen Organismen damit zeitweise nicht mehr als Lebensraum zur Verfügung. Das Trockenfallen dieser Bereiche gehört grundsätzlich zum natürlichen jahreszeitlichen Wasserstandsverlauf des Bodensees: Im Winter liegen sie regelmäßig frei und werden mit steigendem Wasserstand neu besiedelt. Außergewöhnlich ist in diesem Jahr jedoch, dass sie deutlich früher trockenfallen und sich dadurch die sommerliche Überflutungsphase verkürzt oder in manchen Bereichen sogar ganz ausgeblieben ist.
Ob die aktuell extrem niedrigen sommerlichen Wasserstände langfristig zu Veränderungen der Lebensgemeinschaften in den Ufer- und Flachwasserzonen führen, hängt von der weiteren Entwicklung der Wasserstände im Bodensee ab. Die LUBW beobachtet diese Entwicklung im Rahmen ihrer Umweltbeobachtung.
„Helfen kann unseren Gewässern nur ein ordentlich verregneter Herbst und Winter. Auf anhaltendes Schmuddelwetter hoffen wir nun alle“, so der Präsident.
Hintergrundinformation
Entwicklung der Wasserstände
Oberrhein
Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung am Rhein. Der Wasserstand befindet sich weiterhin in der Niedrigwasserstufe 2 („extrem niedrig“). Am 28. September lag der Pegel Maxau bei 283 Zentimetern und damit 178 Zentimeter unter dem langjährigen Mittel für diesen Tag (461 Zentimeter im Bezugszeitraum 1991–2020). Auch der bisherige Minimalwert für den 28. September von 326 Zentimetern im Jahr 2003 wurde unterschritten.
Die Wasserstände gingen bereits Anfang Juni spürbar zurück. Anfang Juli unterschritt der Pegel Maxau erstmals in diesem Jahr die Schwelle zur Niedrigwasserstufe 1 („sehr niedrig“), Ende Juli wurde Niedrigwasserstufe 2 („extrem niedrig“) erreicht. Am 23. September wurde mit einem Tagesmittel von 282 Zentimetern der bislang niedrigste Wasserstand des Jahres gemessen. „Die eigentliche Niedrigwassersaison am Rhein beginnt im Herbst. Wir starten nun in diese ‚Niedrigwassersaison‘ mit einem Wasserstand, der niedriger ist als jemals zuvor in dieser Jahreszeit gemessen“, veranschaulicht Maurer die Lage.
Donau
Auch an der Donau ist die Niedrigwassersituation weiterhin extrem. Der für die baden-württembergische Donau repräsentative Pegel Hundersingen weist am 28. September einen Stand von 26 Zentimetern auf und damit gilt die Niedrigwasserstufe 2 („extrem niedrig“).
Wie beim Rhein werden an der Donau seit Anfang Juni außergewöhnlich niedrige Wasserstände gemessen, wie sie dort zu dieser Jahreszeit bislang noch nicht beobachtet wurden. Lediglich Niederschläge in der zweiten Augusthälfte ließen die Wasserstände vorübergehend ansteigen.
Nach aktuellen Vorhersagen werden die Wasserstände auch in den kommenden Tagen extrem niedrig bleiben. Eine nachhaltige Entspannung ist zunächst nicht absehbar. Hinzu kommt, dass die Donau ihren niedrigsten Abfluss im Jahresverlauf häufig erst in den Monaten September und Oktober erreicht.
Neckar
Auch am durch Stauregelung geprägten Neckar ist die Wasserführung weiterhin extrem niedrig (Niedrigwasserstufe 2). Am 28. September flossen an dem für den Neckar repräsentativen Pegel Wendlingen-Kläranlage im Mittel nur 6,26 Kubikmeter Wasser pro Sekunde ab. Nach aktuellen Vorhersagen wird die Wasserführung auch in den kommenden Tagen auf einem extrem niedrigen Niveau bleiben.
Im Februar führte der Neckar noch durchschnittlich viel Wasser. Danach ging die Wasserführung deutlich zurück. Am 7. August erreichte der Pegel Wendlingen-Kläranlage mit 7,74 Kubikmetern Wasser pro Sekunde die Niedrigwasserstufe 2 (extrem niedrig) und verzeichnete einen neuen saisonalen Tiefstwert.
Hinweis: Da der Wasserstand des Neckars durch Staustufen beeinflusst wird, wird die Niedrigwassersituation hier nicht anhand des Wasserstandes, sondern anhand des Abflusses beschrieben – der Wassermenge, die pro Sekunde den Pegel passiert.
Bodensee
Am 28. September lag der Pegel Konstanz/Bodensee bei 253 Zentimetern und damit 90 Zentimeter unter dem langjährigen Mittel für diesen Tag. Selbst im außergewöhnlich trockenen Jahr 2003 lag der Wasserstand am gleichen Tag mit 263 Zentimetern noch etwas höher.
Ursachen für die außergewöhnlich niedrigen Wasserstände sind insbesondere der schneearme Winter im Alpenraum und damit geringe Schmelzwasserbeiträge aus dem alpinen Einzugsgebiet in den Sommermonaten sowie geringe Niederschläge und eine hohe Verdunstung. Auch in den vergangenen Wochen blieb es im Einzugsgebiet sehr trocken. Die Nationale Trockenheitsplattform der Schweiz weist für Teile des Bodenseeeinzugsgebiets derzeit Trockenheitsstufe 4 („große Gefahr“) aus. Auch der Alpenrhein führt außergewöhnlich wenig Wasser.
Ergänzende Pressemitteilungen
29.09.2026 Deutschlandwetter im September 2026, Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes
22.09.2026 Folgen des Hitzesommers 2026 und entsprechende Maßnahmen
Pressemitteilung des Staatsministeriums Baden-Württemberg, des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
LUBW:
15.08.2026: Bodensee erreicht bisher niedrigsten Wasserstand des Jahres 2026
Ursachen: Schneearmer Winter in den Alpen, ausbleibender Regen und hohe Verdunstung
13.07.2026: Außergewöhnlich frühe Hitzewelle in Baden-Württemberg
LUBW ordnet frühe Hitze des Sommers klimatologisch ein
06.07.2026: Trockenheit setzt Baden-Württembergs Gewässern weiter zu
Mehrere Gewässer mit außergewöhnlich niedrigen Wasserständen
26.06.2026: Außergewöhnlich niedriger Wasserstand am Bodensee
Historischer Tiefstand für Ende Juni nur um wenige Zentimeter überschritten
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Die Kinder- und Jugendhospizarbeit lädt am Sonntag, 8. November 2026, von 10 bis 16.30 Uhr zu einem Tag für Mütter und Väter ein, die ihren Partner oder ihre Partnerin verloren haben (auch wenn sich das Paar bereits getrennt hatte). Wenn der Partner oder die Partnerin stirbt, verändert sich für die zurückbleibenden Eltern vieles. Neben der eigenen Trauer müssen sie zugleich den Alltag und die Verantwortung für ihre Kinder allein bewältigen. Im Mittelpunkt stehen der Austausch mit anderen Betroffenen und die Möglichkeit, sich mit Menschen in einer ähnlichen Lebenssituation zu verbinden. Begleitet wird der Tag von den Diplom-Psychologinnen und systemischen Therapeutinnen Alexandra Maigler und Julia Reuter. Der Tag findet im Hospizverein Konstanz, Talgartenstraße 2, 78462 Konstanz, statt und ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist auf acht Personen begrenzt.
Anmeldung bei Alexandra Maigler per Mail maigler(at)hospiz-konstanz.de oder Telefon 07531-69138-19
Anmeldeschluss ist der 2. November 2026.
Mehr Infos unter https://hospiz-konstanz.de/angebot/elternsein-allein/
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Pressekontakt und weitere Infos:
Sina Rothkopf
Hospiz Konstanz e.V.
Talgartenstraße 2
78462 Konstanz
Tel.: 07531/69138-12
Fax: 07531/69138-29
rothkopf(at)hospiz-konstanz.de
Über den Hospizverein Konstanz
Der Hospizverein wurde 1993 gegründet. Unter dem Leitspruch „Jeder braucht jemanden. Irgendwann.“ hat er es sich zur Aufgabe gemacht, schwer kranke und sterbende Menschen zu begleiten, Angehörige in dieser Situation zu unterstützen und Trauernden beizustehen. Die Mitarbeiter*innen des Vereins beraten in allen Fragen rund um Abschied, Sterben, Tod und Trauer und regen die Auseinandersetzung mit diesen Themen in der Öffentlichkeit an. Den Kranken möchte es der Verein ermöglichen, bis zuletzt schmerzfrei, in Würde, gut begleitet, selbstbestimmt und möglichst in vertrauter Umgebung zu leben. Die Angebote des Vereins sind für die Betroffenen kostenfrei und unabhängig von deren Nationalität, Religion und Weltanschauung. Derzeit engagieren sich 9 hauptberufliche und circa 200 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen im Hospizverein Konstanz.
Schülerinnen und Schüler sind bei der Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) unfallversichert
Karlsruhe/Stuttgart, den 29.09.2029
Die Sommerferien sind vorbei – rund 1,5 Millionen Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg sind in das neue Schuljahr gestartet. Die UKBW fördert durch gezielte Prävention die Sicherheit und Gesundheit im Schulalltag und auf dem Schulweg. Neben dem Versicherungsschutz bietet die UKBW eine Vielzahl an Präventionsmaßnahmen – von Verkehrssicherheit bis hin zur psychischen Gesundheit.
Es geht wieder los: Schülerinnen und Schüler packen den Schulranzen und machen sich auf den Weg in die Schule. Bereits mit dem Schritt vor die Haustür besteht der gesetzliche Versicherungsschutz. Dabei ist es egal, ob Kinder und Jugendliche den Schulweg zu Fuß bestreiten oder sich für Fahrrad, Bus und Bahn entscheiden. Dieser Schutz setzt sich auch während des Unterrichts, in der Sporthalle, im Pausenhof oder beim Klassenausflug fort. Die UKBW verfolgt ihren gesetzlichen Auftrag und versichert alle Schulkinder bei Unfällen kostenfrei.
Tanja Hund, Geschäftsführerin der UKBW: „Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen guten und vor allem sicheren Start ins neue Schuljahr. Die Sicherheit und Gesundheit der Kinder in Baden-Württemberg liegen uns besonders am Herzen. Prävention wirkt – und genau deshalb setzen wir früh an: Mit unseren vielfältigen Angeboten unterstützen wir Kinder, Eltern und Schulen dabei, Unfälle zu vermeiden und sicheres Verhalten zu fördern.“
Präventionsangebote für einen sicheren Schulstart
Damit es erst gar nicht zu einem Unfall kommt, bietet die UKBW zahlreiche Präventionsangebote an:
· Online-Plattform www.schulwegtrainer.de: der digitale Schulwegtrainer der UKBW und der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg bietet zielgruppengerecht die wichtigsten Verhaltensregeln im Straßenverkehr an - inklusive Videoclips und Spielen.
· Tag der Schülersicherheit: Sicherheit und Gesundheit gemeinsam gestalten: Jedes Jahr zeichnet die UKBW zehn besonders engagierte Schulprojekte aus. Mehr unter www.ukbw.de/tag-der-schuelersicherheit/
· Seminare der UKBW Akademie: Mit einem vielfältigen Seminarangebot unterstützt die UKBW Lehrkräfte dabei, Sicherheit und Gesundheit nachhaltig im Schulalltag zu verankern. Alle Angebote unter akademie.ukbw.de.
· Beratung direkt vor Ort: Fachexpertinnen und Fachexperten der UKBW besichtigen Schulen und beraten diese im Hinblick auf eine sichere und gesunde Lernumgebung.
Leistungen für den Fall der Fälle
Und falls es doch zu einem Unfall kommen sollte, umfassen die Leistungen der UKBW unter anderem die Erstversorgung im Rahmen der Ersten Hilfe, ärztliche und zahnärztliche Behandlung, Versorgung mit Medikamenten sowie Hilfs- und Heilmitteln, Krankengymnastik, ambulante und stationäre Pflege sowie Verletztenrente bei bleibenden Unfallschäden.
Weitere Informationen zum Thema Prävention und Versicherungsschutz in Schulen gibt es unter
Vom 12. Oktober bis zum 6. November 2026 finden wieder die Praktikumswochen Baden-Württemberg statt. Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse können unkompliziert in verschiedene Unternehmen hineinschnuppern und erleben, welche Berufe am besten zu ihnen passen.
Zum Start des diesjährigen Aktionszeitraumes betont Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Viele Unternehmen zeigen auch in herausfordernden Zeiten ein außerordentliches Engagement in der beruflichen Ausbildung. Sie geben mittels Praktika Schülerinnen und Schülern die Chance, Berufe selbst kennenzulernen und in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern. Der beste Einstieg in den Beruf und einen Betrieb ist das persönliche Kennenlernen. Mit den Praktikumswochen bieten wir jungen Menschen dazu die ideale Gelegenheit. Mit direkten Einblicken können sie sich besser für einen Beruf entscheiden, und auch eine Bewerbung für ein längeres Praktikum oder auf einen Ausbildungsplatz fällt viel leichter, wenn man ein Unternehmen bereits kennt.“
Kultusminister Andreas Jung ergänzt: „Die Praktikumswochen Baden-Württemberg bieten Schülerinnen und Schülern eine interessante Gelegenheit, die Vielfalt der verschiedenen Berufe kennenzulernen und ihre beruflichen Interessen zu entwickeln. Durch die Praktika können sie wertvolle Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen, die ihnen bei ihrer beruflichen Orientierung helfen. Ich danke den Unternehmen dafür, dass sie den Schülerinnen und Schüler den praktischen Einblick in ihre Betriebe ermöglichen. Ich bin davon überzeugt, dass Schülerpraktika ein Gewinn für die Schülerinnen und Schüler, aber gleichermaßen auch für die Betriebe in unserem Land sind.“
Die Vermittlungsplattform der Praktikumswochen Baden-Württemberg unterstützt landesweit junge Menschen ab der 8. Klasse bei der Suche nach Tagespraktika in verschiedenen Branchen. Eine Teilnahme steht auch Jugendlichen offen, die nicht mehr die Schule besuchen. Um erste berufliche Kontakte zu knüpfen und daran längere Praktika sowie Ausbildungsverhältnisse anzuschließen, sind die Praktika ein unkomplizierter Weg. Die Anmeldung erfolgt unter https://praktikumswoche.de/regionen/baden-wuerttemberg mit einem kurzen Profil – ohne Lebenslauf und ohne Noten. Auf der Plattform gibt es zudem auch Erklärvideos und weitere Einzelheiten zum Ablauf der Praktika. Für ein Praktikum während der Schulzeit können Schülerinnen und Schüler eine Befreiung vom Unterricht bei der Schule beantragen. Die Registrierung für Jugendliche wie auch für Unternehmen ist geöffnet und für alle kostenfrei.
Statements der Partner der Praktikumswochen Baden-Württemberg
Martina Musati, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, sagt: „Ein oder mehrere Praktika zu absolvieren hilft enorm bei der Berufswahlentscheidung. Man sammelt erste Erfahrungen und Eindrücke, die Berufswelt wird erfahr- und erlebbar. Hinzu kommt, dass die Jugendlichen selbst das Praktikum als eines der wichtigsten Bausteine für ihren Berufswahlprozess bewerten – das wissen wir aus Studien. Des Weiteren können Betriebe sich ihren Nachwuchs sichern, indem sie attraktive Praktika bereitstellen und den Jugendlichen Eindrücke der Arbeits- und Berufswelt vermitteln. Die Unternehmen leisten, indem sie Praktika-Plätze anbieten, einen wertvollen, unverzichtbaren Beitrag für die Berufsorientierung und Berufswahlentscheidung junger Menschen im Land. Ich bitte sie, in diesem Engagement nicht nachzulassen. Baden-Württemberg braucht jeden jungen Menschen.“ Claus Paal, Vizepräsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag, sagt: „Entscheidend für eine gute Berufsorientierung ist, dass junge Menschen Betriebe und Berufe tatsächlich erleben. Viele wissen gar nicht, welche spannenden Chancen direkt vor ihrer Haustür auf sie warten. Deshalb müssen wir die Türen der Unternehmen weiter öffnen und den Einstieg so einfach wie möglich machen. Die Praktikumswochen schaffen hier eine wichtige Verbindung: ausprobieren statt nur informieren, Menschen kennenlernen statt Broschüren lesen – und vielleicht schon an einem einzigen Tag den Beruf finden, der zu einem passt.“ Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold betont: „Fachkräfte gewinnt man nicht erst mit dem Ausbildungsvertrag. Man muss junge Menschen vorher für einen Beruf begeistern. Gerade im Handwerk gelingt das am besten dort, wo gearbeitet wird: in der Werkstatt, auf der Baustelle oder im Salon. Wer selbst mit anpackt, erlebt unmittelbar, wie vielseitig, anspruchsvoll und sinnstiftend unsere Berufe sind. Die Praktikumswochen schaffen genau diese Begegnungen und sind damit ein wichtiger Baustein, um dem Fachkräftemangel langfristig zu begegnen.“ Peter S. Krause, Vorsitzender des Arbeitgeberverbands Südwestmetall: „Wer nur Berufsbeschreibungen liest, weiß noch lange nicht, welcher Beruf wirklich zu ihm passt. Junge Menschen müssen berufliche Praxis erleben, Aufgaben im Betrieb ausprobieren und ihre eigenen Talente entdecken können. Genau dafür sind die Praktikumswochen ideal: Die Tagespraktika sind unkompliziert, praxisnah und geben Jugendlichen Orientierung. Gleichzeitig ermöglichen sie den Unternehmen, potenzielle Bewerberinnen und Bewerber persönlich kennenzulernen. Und nicht selten wird aus einem ersten Praktikum später ein Ausbildungsverhältnis.“
LANDKREIS KONSTANZ – „Be Kind to Your Mind – gemeinsam statt einsam“ heißt es am 16. Oktober 2026 ab 16 Uhr im Milchwerk Radolfzell. In verschiedenen Vorträgen und Workshops wird beleuchtet, wie Ein-samkeit entsteht, welche Auswirkungen sie auf die mentale Gesundheit hat und vor allem, was man gemeinsam dagegen tun kann. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erwünscht.
Einsamkeit kann jeden Menschen treffen, unabhängig von Alter, Lebens-situation oder sozialem Umfeld. Die Veranstaltung „Be Kind to Your Mind – gemeinsam statt einsam“ richtet sich an Interessierte, Betroffene, Ange-hörige, Fachkräfte und Engagierte, die sich mit dem Thema Einsamkeit auseinandersetzen und neue Impulse für ein gemeinsames Miteinander gewinnen möchten. Die Teilnehmenden erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit fundierten Vorträgen, praxisnahen Workshops und viel-fältigen Möglichkeiten zum Austausch.
Zu den Referierenden zählt unter anderem der Psychiater, Hirnforscher und Buchautor Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer. Er wird Einsamkeit zu Beginn der Veranstaltung aus medizinischer und wissenschaftlicher Perspektive be-leuchten. Im Anschluss widmet sich die Sozialwissenschaftlerin Dr. Eva Häfele dem Thema Einsamkeit bei Jugendlichen.
In den anschließenden Workshops stehen unterschiedliche Perspektiven auf Einsamkeit und mentale Gesundheit im Mittelpunkt. Der Workshop „Online und doch allein: Einsamkeit in einer vernetzten Welt“ richtet den Blick auf die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Der Workshop „Gut für sich sorgen, etwas gemeinschaftlich machen“ zeigt Perspektiven, Erfahrungen und Ideen für mehr Gemeinschaft im Alter. Die weiteren Workshops beschäftigen sich mit den Themen „Mental stark in der Arbeits-welt: Einsamkeit und psychischer Belastung entgegentreten“ sowie „Mental Load und Selbstfürsorge: Strategien und Ressourcen für mehr Resilienz“.
In der Pause lädt der „Markt der Möglichkeiten“ dazu ein, regionale Projekte, Initiativen und Anlaufstellen rund um das Thema Einsamkeit kennenzulernen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eine Theater-vorstellung des Projekts „Theater aus dem Schatten“ zu besuchen. Das Projekt zählt zu den Gewinnern des landesweiten Ideenwettbewerbs zum Thema Einsamkeit.
Das grenzüberschreitende Format wird in enger Kooperation mit dem Land Vorarlberg, dem Jugendkreisrat Landkreis Konstanz, dem Kreisseniorenrat Landkreis Konstanz, der Senioren Plattform Bodensee sowie dem Zentrum für Psychiatrie Reichenau durchgeführt. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung im Rahmen des Interreg-ABH-Programms durch die Internationale Bodenseekonferenz (IBK).
In Radolfzell findet die Veranstaltung „Be Kind to Your Mind – gemeinsam statt einsam“ am Freitag, 16. Oktober 2026, ab 16 Uhr im Milchwerk statt. Das detaillierte Programm und die Anmeldung sind unter folgendem Link abrufbar: https://survey.lamapoll.de/Anmeldung-zur-Veranstaltung-Be-kind-to-your-mind-gemeinsam-statt-einsam-/de/.
Am selben Tag gibt es auch in Bregenz ein Veranstaltungsangebot zum Thema. Nähere Informationen dazu sind unter folgendem Link zu finden: https://www.veranstaltungen-vorarlberg.at/de/be-kind-to-your-mind-gemeinsam-statt-einsam-fuer-mentale-gesundheit-vortraege/registration.
Der Gemeinderat hat in seiner öffentlichen Sitzung am 22.09.2026 die Friedhofs- und Bestattungsgebühren neu festgesetzt. Die neuen Gebührensätze gelten ab dem 1. Oktober 2026. Die vollständige Änderungssatzung mit allen Gebührensätzen finden Sie hier.
Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,
gerne möchten wir Sie auf die Umtauschfrist für Führerscheine aufmerksam machen.
Der Umtausch findet gestaffelt nach Ausstellungsjahr des Kartenführerscheins statt. Wer einen alten Papierführerschein hatte oder eine Karte aus den Jahren 1999 bis 2001, musste diesen spätestens bis zum 19.01.2026 tauschen. Für alle anderen gelten folgende Umtauschfristen.
| Ausstellungsjahr | Frist |
| 2002 - 2004 | 19.01.2027 |
| 2005 - 2007 | 19.01.2028 |
| 2008 | 19.01.2029 |
| 2009 | 19.01.2030 |
| 2010 | 19.01.2031 |
| 2011 | 19.01.2032 |
| 2012 - 18.01.2013 | 19.01.2033 |
Für Fahrerlaubnisinhaber mit einem Geburtsjahr vor 1953 gilt eine Sonderregelung:
Sie müssen ihren Führerschein erst bis zum 19.01.2033 umtauschen – unabhängig vom Ausstellungsjahr des Dokuments.
Wer seinen Kartenführerschein tauscht, muss keine neue Fahrprüfung ablegen noch ein ärztliches Gutachten vorlegen. Die bestehende Fahrerlaubnis bleibt unverändert.
Der Umtausch ist Pflicht, keine Empfehlung!
Wer die Frist trotzdem vergisst oder verstreichen lässt begeht eine Ordnungswidrigkeit, welche mit einem Verwarngeld geahndet wird.
Der Antrag auf Umtausch kann beim Bürgeramt oder direkt bei der Führerscheinstelle des Landkreises Konstanz gestellt werden.
Benötigte Unterlagen:
• Kopie des aktuellen Führerscheins
• Kopie von Personalausweis/Reisepass
• aktuelles, biometrisches Lichtbild (Papierformat)
Ihr Bürgeramt
Helfen Sie mit, dass niemandem etwas
passiert.
Bitte schauen Sie, dass Hydranten
immer frei zugänglich sind. Egal ob
durch Bewuchs oder achtlos zuge-
stellt. Hydranten sind im Ernstfall le-
bensnotwendig. Bitte schauen Sie
gerade aktuell, dass Hydranten nicht
zugewachsen sind und schneiden den
Bewuchs zurück. Auch wir als Gemein-
de sehen nicht immer alles und können
auch nicht immer alles zeitnah zurückschneiden. Zugestellte Hydranten bitten wir frei zu räumen.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe.
Nach der Räum- und Streupflichtsatzung der Gemeinde Orsingen-Nenzingen obliegt es den Straßenanliegern, die Gehwege sowie die Straßenrinnen zu reinigen. Die Reinigungspflicht bestimmt sich nach den Bedürfnissen des Verkehrs
und der öffentlichen Ordnung. Die Reinigung erstreckt sich vor allem auf die Beseitigung
von Schmutz, Unrat, Unkraut und Laub. Die Reinigung erstreckt sich räumlich auch auf die unbefestigten Flächen um die im Gehwegbereich stehenden Straßenbäume.
Gerade jetzt in der Herbstzeit fällt das Laub wieder von den Bäumen. Der Schmutz ist sofort zu beseitigen und darf weder dem Nachbarn zugeführt noch in die Straßenrinne, andere
Entwässerungsanlagen oder offene Abzugsgräben geschüttet werden.
Was muss ich tun, wenn ich durch Alter oder Krankheit daran
gehindert bin?
Fragen Sie Ihre Nachbarn oder Ihre Verwandten. Sie können
auch ein Unternehmen mit der Reinigung beauftragen.
Was passiert, wenn ich der Reinigungspflicht nicht nachkomme?
In diesem Fall begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit, die geahndet wird.
Wenn Dritte zu Schaden kommen, müssen Sie unter Umständen mit Schadensersatzansprüchen rechnen.
Grabstätten werden von Mitarbeitern des gemeindlichen
Bauhofs zweimal jährlich – jeweils vor Ostern und vor Aller-
heiligen eines Jahres – abgeräumt.
Wer in diesem Herbst noch ein Grab durch die Gemein-
de abräumen lassen möchte, sollte dies bis spätestens
12.10.2026 der Gemeindeverwaltung, Tel. 07771/9341-16
mitteilen.
Wir bitten die Betroffenen, dies zu beachten und auch in
Zukunft der Gemeinde einen entsprechenden Auftrag zur
Grababräumung beizeiten vor Ostern bzw. Allerheiligen zu
erteilen.
Wer selbst ein Grab abräumen möchte, hat dies der Gemein-
de Orsingen-Nenzingen anzuzeigen.
Die Friedhofsverwa
| Mittwoch, 07. Oktober 2026 | 20.00 Uhr Film: Sunny Dancer Berührende Geschichte einer jungen Frau, die trotz schwerer Erkrankung Lebensmut und ihre Freude am Leben bewahrt. |
| Samstag, 10. Oktober 2026 | 17.30 Uhr Filmdrama: ICH STERBE. KOMMST DU? Eine junge Mutter setzt sich mit ihrem bevorstehenden Tod und dem Abschied von ihrem Sohn auseinander. |
| Donnerstag, 22. Oktober 2026 | 19.30 Uhr Vortrag: Das Testament richtig gestalten - Nachlass sinnvoll regeln Veranstaltung für alle, die ihre Nachlassplanung frühzeitig und rechtssicher gestalten möchten. |
| Dienstag, 27. Oktober 2026 | 14.00 Uhr Ü10-Action: Klettern im Kletterwerk Radolfzell Für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren: Auszeit mit Gleichaltrigen in ähnlichen Lebenssituationen. |
| 31. Oktober, 01. + 04. + 15. November 2026 Theaterstück: „Drei Zwei Eins” – Was wir vom Tod fürs Leben lernen können Ein Amateurtheaterprojekt, das sich auf berührende sowie humorvolle Weise mit dem Tod und Leben auseinandersetzt. |
| 17. + 28. November 2026 Dokumentarfilm: Grünes Licht Einfühlsamer Film über Menschen mit dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Lebensende. |
| Samstag, 06. März 2027 | 10.00 Uhr Kurs: Letzte Hilfe Kurs Ein kompakter Kurs vermittelt Wissen und Sicherheit im Umgang mit schwerkranken und sterbenden Menschen. |
23. Reichenauer Tage zur Bürgergesellschaft beleuchten Vielfalt, Wirkung und Zukunft
des Engagements
Unter dem Motto „Bürgerschaftliches Engagement: Lebendiges Land!“ fand am 22. September
2026 bereits zum 23. Mal die traditionsreiche Fachtagung „Reichenauer Tage zur Bürgergesellschaft“
statt. Die vom Landkreistag Baden-Württemberg erneut in Allensbach-Hegne organisierte
Fachtagung rückte in diesem Jahr die Vielfalt des Bürgerschaftlichen Engagements in den Mittelpunkt
und bildete zugleich den feierlichen Rahmen für das 30-jährige Jubiläum des Landkreisnetzwerks
Bürgerschaftliches Engagement. Welche Wirkung hat das Engagement vor Ort, wie hat
es sich über die Jahrzehnte entwickelt und welche Trends zeichnen sich für die Zukunft ab? Rund
110 Fach- und Führungskräfte aus Verwaltung, Wissenschaft, Politik, Verbänden, Organisationen
und Zivilgesellschaft sind der Einladung des Landkreistags gefolgt, um diese zentralen Fragen zu
diskutieren.
„Was unser Land lebendig macht, das sind in erster Linie die Menschen, die in ihrem je eigenen
Lebensumfeld aktiv das Zusammenleben gestalten“, betonte Prof. Dr. Alexis von Komorowski,
Hauptgeschäftsführer des Landkreistags Baden-Württemberg, in seiner Begrüßung. Mit Blick auf
das Jubiläum ergänzte er: „Wir können auf eine stolze Bilanz erfolgreicher Projekte in den Landkreisen
zurückblicken. Vieles in unserer Gesellschaft funktioniert nur, weil Menschen sich freiwillig
engagieren – sei es in Vereinen, Hilfs- und Rettungsdiensten, im Naturschutz, in der Kultur, in der
Kommunalpolitik oder ganz direkt in der Nachbarschaftshilfe. Sie engagieren sich für die Menschen,
die Gesellschaft und die Demokratie. Es ist unsere Aufgabe, diese wertvolle Arbeit sichtbar
zu machen und zu fördern. Das Landkreisnetzwerk und die Reichenauer Tage sind für den fachlich-kollegialen
Austausch von großer Bedeutung und deshalb nicht mehr wegzudenken.“
Einen fundierten Blick auf die aktuellen Strukturen lieferte Dr. Ralph Richter, Senior Wissenschaftler
am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS). In seinem Impulsvortrag präsentierte
er die Ergebnisse der Studie „Kommunale Engagementförderung“, die im Auftrag der Deutschen
Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) entstanden ist. „Die wichtigsten Unterstützer
für die kommunale Engagementförderung sind die Landkreise und die Bundesländer“, resümierte
Richter die Bestandsanalyse. „69,6 Prozent der Expertinnen und Experten halten die Unterstützung
durch Landkreise und 61,6 Prozent die Unterstützung durch Bundesländer für relevant. Je
weiter entfernt eine Unterstützungsstruktur im politischen Mehrebenensystem angesiedelt ist,
desto geringer ist ihre Bedeutung für die Förderung von Engagement auf kommunaler Ebene.“
Auf eine spannende Zeitreise durch drei Jahrzehnte baden-württembergischer Engagementpolitik
nahm Moderatorin Janina Klabes die Teilnehmenden im Anschluss mit. In einer sich daran anschließenden
Gesprächsrunde diskutierte sie mit Zeno Danner, Landrat des Landkreises Konstanz,
Prof. Dr. Alexis von Komorowski, der Diplom-Psychologin Iren Steiner und Dr. Stephanie Saleth
vom Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg. Gemeinsam ordneten
sie die Entwicklungen politisch und praktisch ein und blickten zuversichtlich auf eine weiterhin
starke und vielfältige Engagementlandschaft. Deutlich wurde: Aus den ersten Ansätzen kommunaler
Engagementförderung ist ein starkes Netzwerk entstanden, das den Erfahrungsaustausch
vorantreibt, Impulse setzt und die Bedeutung des freiwilligen Engagements in den Landkreisen
sichtbar macht.
Der interaktive Nachmittag bot in zwei Fokus-Runden viel Raum für fachlichen Austausch und
neue Perspektiven. In Kleingruppen gab es zunächst wissenschaftliche Impulse, etwa durch Prof.
Dr. Roß vom Institut für Sozialwissenschaften Stuttgart zum Beratungsangebot ZUMO (Moderierende
für Zukunftsfragen). Anschließend wurde die Wirkmacht der Landkreise im Plenum ganz
praktisch erlebbar: Vier Landkreise – darunter auch der niedersächsische Landkreis Göttingen –
präsentierten im kurzweiligen Pecha-Kucha-Format den Teilnehmenden ihre aktuellen Projekte
und zeigten auf innovative Weise die vielfältigen Anknüpfungspunkte des Ehrenamts vor Ort.
Den Abschlussimpuls der Fachtagung setzte Prof. Dr. Michael Vilain von der Evangelischen Hochschule
Hessen. Er beleuchtete, wie sich Formen des Engagements verändern durch neue, ortsmals
digitale und niedrigschwellige Möglichkeiten erweitern. Gerade im ländlichen Raum bieten diese
agilen Formen große Chancen, Menschen neu zu erreichen, Teilhabe zu erleichtern und die gesellschaftliche
Verbundenheit - auch unter veränderten Rahmenbedingungen - zu stärken. Mit diesem
positiven und zukunftsgewandten Blick gab Vilain den Teilnehmenden wertvolle Anregungen für
die eigene Arbeit vor Ort mit auf den Weg.
Information: Im Nachgang zur Veranstaltung können Fotos im Pressebereich der Website des
Landkreistags unter landkreistag-bw.de heruntergeladen werden. Die Dokumentation der 23. Reichenauer
Tage zur Bürgergesellschaft finden Sie unter reichenauer-tage.de.
Mitteilung
Überlingen, 21.09.2026 – Die Pflegeberatungsbüros der Sozialstation Bodensee e.V. bieten in den kommenden Monaten verschiedene Informations- und Beratungsangebote rund um das Thema Pflege an. Im Mittelpunkt stehen dabei wichtige Fragen, die Pflegebedürftige und ihre Angehörigen im Pflegealltag beschäftigen. Die Themen reichen von den Leistungen der Pflegeversicherung über die Beschaffung von Pflegehilfsmitteln und Inkontinenzmaterial bis hin zu einer ausgewogenen Ernährung im Alter.
Oktober: Leistungen der Pflegeversicherung verständlich erklärt
Die Pflegeversicherung bietet vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten – doch viele Pflegebedürftige und Angehörige wissen nicht genau, welche Leistungen ihnen tatsächlich zustehen. Was bedeutet der Pflegegrad? Was ist Pflegegeld, was sind Pflegesachleistungen und wofür kann der Entlastungsbetrag eingesetzt werden?
Im Oktober laden die Pflegeberatungsbüros dazu ein, sich über diese wichtigen Fragen zu informieren. Die Beratung gibt einen verständlichen Überblick über die wesentlichen Leistungen der Pflegeversicherung und zeigt auf, welche Unterstützung im Pflegealltag in Anspruch genommen werden kann.
November: Pflegehilfsmittel und Inkontinenzmaterial
Im November steht die praktische Unterstützung im Pflegealltag im Mittelpunkt. Die Beschaffung geeigneter Pflegehilfsmittel und Inkontinenzmaterialien stellt Pflegebedürftige und ihre Angehörigen häufig vor organisatorische Fragen: Welche Hilfsmittel werden benötigt? Wo können sie beantragt oder bezogen werden? Und welche Kosten können von der Pflegeversicherung übernommen werden?
Die Mitarbeitenden der Pflegeberatungsbüros geben Orientierung und informieren darüber, welche Möglichkeiten bestehen und worauf bei der Beantragung und Beschaffung zu achten ist.
Dezember: Ausgewogene Ernährung als wichtiger Bestandteil guter Pflege
Im Dezember widmet sich das Beratungsangebot dem Thema Ernährung im Alter. Mit zunehmendem Alter verändert sich der Körper – und damit auch der Bedarf an Nährstoffen und Flüssigkeit. Eine bedarfsgerechte und ausgewogene Ernährung spielt deshalb aus pflegefachlicher Sicht eine wichtige Rolle für Gesundheit, Wohlbefinden und den Erhalt der Selbstständigkeit.
Die Berater/innen informieren darüber, welche besonderen Ernährungsbedürfnisse ältere Menschen haben und wie eine ausgewogene Ernährung im Pflegealltag gezielt unterstützt werden kann.
Individuelle Beratung und Unterstützung
„Eine gute Pflege beginnt mit verständlichen Informationen und einer individuellen Beratung“, so Denise Künstle, Verantwortliche des Beratungsteams der Sozialstation Bodensee e.V. und Pflegedienstleitung für den Standort Salem. „Wir möchten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen dabei unterstützen, sich im oftmals komplexen Pflegebereich zurechtzufinden und die vorhandenen Unterstützungsmöglichkeiten bestmöglich zu nutzen.“
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Informationsangebote in den Pflegeberatungsbüros wahrzunehmen. Eine individuelle Beratung bietet Orientierung, beantwortet persönliche Fragen und kann dabei helfen, konkrete Lösungen für den Pflegealltag zu finden. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich.
Die Öffnungszeiten der Pflegeberatungsbüros sind wie folgt:
Salem: Schlossseeallee 34, jeweils dienstags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr
Uhldingen-Mühlhofen: Aachstr. 19, montags von 9 bis 11 Uhr
Frickingen: Kirchstr. 7, donnerstags von 9 bis 11 Uhr
Markdorf: Spitalstr. 11, donnerstags von 14 bis 16 Uhr
Deggenhausertal: Rathausplatz 1, donnerstags von 14 bis 16 Uhr
Überlingen: Münsterstr. 15, jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr
Owingen: Hauptstr. 42, donnerstags von 10 bis 12 Uhr
Stockach: Richard-Wagner-Str. 1, dienstags von 14 bis 16 Uhr
Steißlingen: Radolfzeller Str. 7, montags von 14 bis 16 Uhr
Über die Sozialstation Bodensee e.V.
An ihren vier Standorten in Markdorf, Salem, Überlingen und Stockach leistet die Sozialstation Bodensee e.V. mit rd. 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jährlich mehr als 150.000 Hausbesuche bei pflegebedürftigen Menschen. Sie setzt sich für umfassende Beratung Pflegebedürftiger und deren Angehörigen ein und bietet darüber hinaus eine Tagesbetreuungseinrichtung in Markdorf sowie eine Tages- und Nachtpflegeeinrichtung in Salem an.
Für Rückfragen:
Denise Künstle, Verantwortliche des Beratungsteams der Sozialstation Bodensee e.V. und Pflegedienstleitung am Standort Salem
denise.kuenstle(at)sozialstation-bodensee.de
sowie die Pflegedienstleitungen der jeweiligen Pflegebereiche.
Markdorf: Dürt Bruckert – Altwein
Überligen: Natascha Mattausch
Stockach: Elke Watzke
LANDKREIS KONSTANZ – Vom 2. bis 30. November 2026 öffnen Unternehmen
im Landkreis Konstanz ihre Türen für Schulklassen. Ausbildungsbetriebe,
die jungen Menschen Einblicke in ihre Berufe geben möchten,
können sich ab sofort für die FirmenEntdeckerTage anmelden.
Die FirmenEntdeckerTage ermöglichen jungen Menschen frühzeitig Einblicke
in verschiedene Berufsfelder. Sie unterstützen Schülerinnen und
Schüler bei der beruflichen Orientierung und vermitteln Kontakte zu regionalen
Unternehmen. Für Betriebe bieten die Aktionstage die Chance,
potenzielle Auszubildende und künftige Fachkräfte kennenzulernen.
Interessierte Ausbildungsbetriebe sind eingeladen, sich mit Betriebsführungen,
Mitmachaktionen, Berufsvorstellungen oder anderen Formaten
an den FirmenEntdeckerTagen zu beteiligen. Sie können ihr Angebot bis
zum 2. Oktober 2026 einreichen. Die Zielgruppe sind Schülerinnen und
Schüler ab 13 Jahren von der 7. bis zur 13. Klasse. Bei der Ausgestaltung
ihrer Angebote sind die Betriebe frei. Sie können selbst festlegen, wie
häufig und wie lange sie Schulklassen empfangen möchten und für welche
Altersstufen ihr Angebot geeignet ist.
Lehrkräfte können ihre Schulklassen ab dem 5. Oktober 2026 zu den
FirmenEntdeckerTagen anmelden. Der Verkehrsverbund Hegau-Bodensee
(VHB) ermöglicht die kostenfreie Anreise mit dem ÖPNV.
Die FirmenEntdeckerTage sind eine Initiative der Ausbildungsoffensive
Landkreis Konstanz, einem Netzwerk der Industrie- und Handelskammer
Hochrhein-Bodensee, der Handwerkskammer Konstanz, der Agentur für
Arbeit Konstanz-Ravensburg, der beruflichen Schulen des Landkreises
Konstanz und der Wirtschaftsförderung des Landratsamts Konstanz.
Weitere Informationen sowie die Anmeldung für Unternehmen und Schulklassen
sind unter folgendem Link abrufbar: https://www.ausbildung-kreiskonstanz.
de/orientieren/firmenentdeckertage/
LANDKREIS KONSTANZ – In zwei Online-Vorträgen klärt das Forum
Ernährung und Verbraucherbildung des Landratsamtes Konstanz Fragen
rund um den Übergang zur Beikost und das Mitessen am Familientisch.
Die Vorträge sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Im Baby- und Kleinkindalter werden Ernährungsgewohnheiten geprägt und
der Grundstein für ein ausgewogenes und gesundheitsförderndes Essen
und Trinken gelegt. Das Forum Ernährung und Verbraucherbildung am
Landwirtschaftsamt in Stockach unterstützt Eltern in diesem Prozess und
bietet im Rahmen der Landesinitiative Bewusste Kinderernährung (BEKI)
zwei Online-Vorträge an.
Der Vortrag „Von der Milch zum Babybrei – Ernährung im ersten Lebensjahr“
am Freitag, 25. September 2026, richtet sich an Eltern von vier- bis
siebenmonatigen Säuglingen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem der
Übergang zur Beikost, die Frage, mit welchem Gemüse begonnen werden
kann, sowie das sogenannte Baby-led Weaning. Außerdem erfahren Eltern,
woran sie erkennen können, was ihr Kind braucht.
Am Freitag, 9. Oktober 2026, folgt der Vortrag „Kleine Schleckermäulchen
essen am Familientisch – Ernährung nach dem ersten Lebensjahr“. Er
richtet sich an Eltern von Kleinkindern. Teilnehmende erfahren, wie der
Übergang zur Familienkost gelingt und wie ausgewogenes, kindgerechtes
Essen und Trinken aussehen können.
Beide Veranstaltungen finden jeweils von 20 bis 21:30 Uhr online statt. Die
Teilnehmenden haben dabei die Möglichkeit, Fragen direkt an die BEKIReferentin
Doris Rath zu richten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung
ist bis drei Tage vor dem jeweiligen Termin unter
www.terminland.de/Anmeldung-LWA-Stockach möglich.
Aufgrund von Arbeiten der NetzeBW kommt es voraussichtlich ab Montag, 21. September 2026, zu Verkehrsbehinderungen.
Die Straße Unter den Reben ist im Bereich der Gebäude Nr. 2, 3, 4 und 5 bis voraussichtlich 2. Oktober voll gesperrt.
In der Braunenberger Straße und im Weinbergweg erfolgen die Arbeiten unter halbseitiger Sperrung voraussichtlich bis Ende Oktober. Die Zufahrt zu den betroffenen Grundstücken Unter den Reben bleibt für die Anlieger gewährleistet und wird durch die ausführende Baufirma Villieber sichergestellt.
Grund für die Arbeiten ist der Austausch eines störanfälligen Stromkabels durch die NetzeBW.
Für das Verständnis für die mit den Bauarbeiten verbundenen Einschränkungen bedanken wir uns herzlich.
Photovoltaik: Schnelles Handeln kann sich lohnen
Für Photovoltaikanlagen könnten sich die Förderbedingungen ab 2027 deutlich verändern. Grundlage ist der Entwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2027), der derzeit parlamentarisch beraten wird und noch angepasst werden kann. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale erläutert die wichtigsten geplanten Änderungen und zeigt, worauf Verbraucher:innen bei der Planung einer Solaranlage achten sollten.
Bislang erhalten Betreiber:innen neuer Anlagen 20 Jahre lang eine feste, garantierte Einspeisevergütung. Diese dauerhafte Garantie soll nach den aktuellen Reformplänen für neue Anlagen entfallen. Vorgesehen ist stattdessen eine befristete Übergangszahlung von bis zu 36 Monaten – gestaffelt nach Anlagengröße und Jahr der Inbetriebnahme. Sie soll ab 1. Januar 2027 bei 5,2 Cent/kWh starten und ab August 2027 halbjährlich sinken. Spätestens ab 2030 wäre für neue Anlagen keine gesetzliche Einspeisevergütung mehr vorgesehen – Überschussstrom müsste dann über einen Direktvermarkter zu schwankenden Börsenpreisen verkauft werden. Auch die höher vergütete Volleinspeisung soll entfallen und ist nach aktuellem Stand nur noch bis Ende 2026 möglich.
Was das für neue Anlagen bedeutet
Für bestehende Photovoltaikanlagen ändert sich nichts: Die zugesagte Vergütung bleibt über die gesamte Förderlaufzeit erhalten. Wer seine Anlage noch bis Ende 2026 in Betrieb nimmt, könnte sich zudem die derzeit geltenden Förderbedingungen sichern.
Für spätere Anlagen sind nach aktuellem Stand nur noch befristete und sinkende Vergütungen vorgesehen. Hans-Joachim Horn von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und der Energieagentur Kreis Konstanz: „Die Wirtschaftlichkeit einer neuen Photovoltaikanlage wird künftig noch stärker davon abhängen, wie viel des erzeugten Stroms im Haushalt selbst genutzt werden kann.“ Einnahmen aus der Einspeisung würden hingegen an Bedeutung verlieren.
Konkrete Tipps für Verbraucher:innen
· Startzeitpunkt prüfen: Wer mit seiner Solaranlage noch 2026 in Betrieb gehen möchte, sollte Planung und Installation jetzt anstoßen, um sich die bisherigen Vergütungssätze zu sichern.
· Wirtschaftlichkeit individuell berechnen lassen: Anschaffungskosten, Ertrag, Eigenverbrauch und künftige Strompreise gegenüberstellen – idealerweise mit unabhängiger Beratung.
· Anlage stärker am eigenen Bedarf ausrichten: Da künftige Erlöse für Überschussstrom unsicherer werden, kann es wirtschaftlich sinnvoller werden, die Größe der neuen Anlage stärker am eigenen Strombedarf auszurichten.
· Batteriespeicher einplanen: Ein Batteriespeicher kann den Eigenverbrauch deutlich erhöhen, da der tagsüber erzeugte PV-Strom auch in den Abend- und Nachtstunden genutzt werden kann.
· Wärmepumpe und E-Auto mitdenken: Wer den Umstieg auf eine Wärmepumpe oder ein E-Auto plant, sollte den zusätzlichen Strombedarf bereits bei der Planung berücksichtigen.
· Angebote vergleichen: Mehrere Angebote einholen, Ertragsprognosen kritisch prüfen und Anbieter auf Seriosität checken.
· Direktvermarktung im Blick behalten: Bei Anlagen ohne feste Vergütung Konditionen verschiedener Direktvermarkter vergleichen und technische Voraussetzungen (intelligentes Messsystem) einplanen.
„Wer unsicher ist, ob sich der Kauf einer neuen Anlage noch lohnt, sollte das nicht allein anhand der Vergütung entscheiden, sondern die individuelle Situation prüfen lassen“, rät Hans-Joachim Horn. „Unabhängig von der Diskussion um die Einspeisevergütung bleibt Photovoltaik für viele Haushalte eine Möglichkeit, einen Teil ihres Strombedarfs selbst zu decken und sich unabhängiger von den Entwicklungen auf den Energiemärkten zu machen.“
Unabhängige Beratung schafft Orientierung
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg unterstützt Verbraucher:innen bei Fragen rund um Photovoltaik, Eigenverbrauch und Einspeisevergütung. Dabei können unter anderem Gebäudehülle, Heizung, erneuerbare Energien und Fördermöglichkeiten betrachtet werden. Die Beratung findet online, telefonisch, per Video oder in einem persönlichen Gespräch statt. Unsere Fachleute informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind alle Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter unserer bundesweit kostenfreien Hotline 0800 – 809 802 400 oder direkt bei der Energieagentur Kreis Konstanz unter 07732 – 939 1234. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Pressestellen
Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V.
Paulinenstraße 47, 70178 Stuttgart
Tel: (0711) 66 91 73
Energieagentur Kreis Konstanz
Fritz-Reichle-Ring 6A, 78315 Radolfzell
www.energieagentur-kreis-konstanz.de
info(at)energieagentur-kreis-konstanz.de
Tel: (07732) 939 1234
LANDKREIS KONSTANZ – Zwölf junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte
haben in den Sommerferien den vierwöchigen Kurs „Startklar
in die Ausbildung“ erfolgreich absolviert. Der Kurs der Beschäftigungsgesellschaft
des Landkreises Konstanz vermittelt Grundlagen in Deutsch,
Mathe und Umgangsformen, um die Absolventinnen und Absolventen
optimal auf den Ausbildungsstart vorzubereiten.
Neben fehlenden Deutschkenntnissen sind Lücken in Mathematik ein
häufiger Grund dafür, dass junge Menschen, die nach Deutschland
zugewandert sind, eine Ausbildung vorzeitig abbrechen. Hier setzt der Kurs
„Startklar in die Ausbildung“ an. Er beinhaltet die Wiederholung von
Rechenstoff, vermittelt Grundlagen der Informatik und wird um Umgangsformen,
Kommunikation und Erwartungen, die im Betriebsalltag wichtig
sind, ergänzt.
Das Angebot richtet sich an junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte
im ersten Lehrjahr und an jene, die einen vollzeitschulischen Bildungsgang
beginnen. Finanziert wird das Angebot vom Landratsamt Konstanz, das es
auch in diesem Jahr gemeinsam mit der Beschäftigungsgesellschaft Landkreis
Konstanz gGmbH, durchgeführt hat.
Weitere Informationen erteilt Caroline Sperling, Bildungskoordinatorin im
Landratsamt Konstanz, per E-Mail unter Caroline.Sperling(at)LRAKN.de.
LANDKREIS KONSTANZ – Der Tunnel Waldsiedlung auf der B 33 ist von
Montag, 14. September, bis Freitag, 18. September 2026, von 20 bis 6 Uhr
in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Zusätzlich ist die Nordröhre
in Fahrtrichtung Singen ganztägig am Dienstag und Mittwoch, 15. und
16. September, gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet.
Während der nächtlichen Sperrung werden sämtliche elektrischen Anlagen
sowie die Tunneltechnik einer routinemäßigen Prüfung unterzogen und
umfassende Reinigungsarbeiten durchgeführt. Die ganztägige Sperrung der
Nordröhre am 15. und 16. September erfolgt, um Arbeiten zur Installation
einer Mobilfunkversorgung durchzuführen.
Für die Dauer der Sperrung wird der Verkehr in beide Fahrtrichtungen über
die alte Trasse der B 33 umgeleitet. Das Landratsamt bittet die Verkehrsteilnehmenden
um Verständnis.
LANDKREIS KONSTANZ – Unter dem Motto „Trennung meistern – Kinder stärken“ bietet die Psychologische Beratungsstelle Unterstützung für Eltern in Trennungssituationen an.
Anmeldeschluss für das kostenfreie Gruppentraining in Radolfzell ist der 7. Oktober 2026. Die Psychologische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern im Landkreis Konstanz bietet diesen Elternkurs für Elternteile an, die ihre Kinder während und nach der Trennung gut begleiten und die Situation selbst besser meistern wollen. Im Gruppentraining können sich die Teil nehmenden mit anderen Betroffenen austauschen und zentrale Fragen besprechen: Wie geht es meinem Kind mit der Trennung der Eltern? Welche Lösungswege gibt es bei Konflikten? Und wie können wir trotz der Trennung gemeinsam Eltern bleiben? Das Gruppentraining findet einmal jährlich in Singen und einmal jährlich in Radolfzell statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Anmeldeschluss für das nächste Kursangebot in Radolfzell ist der 7. Oktober 2026. Das Training beginnt am 14. Oktober 2026. Die weiteren Termine sind der 21. und 28. Oktober, der 18. und 25. November sowie der 2. und 9. Dezember 2026. Die Treffen finden jeweils von 17 bis 19:30 Uhr im Behördenzentrum in der Otto-Blesch-Straße 49 in Radolfzell statt. Da die einzelnen Themen auf einander aufbauen, ist die Teilnahme an allen sieben Treffen sinnvoll. Nur ein Elternteil eines getrennt lebenden Paares kann am Kurs teilnehmen. Die Anmeldung erfolgt telefonisch bei der Service- und Infostelle des Amtes für Kinder, Jugend und Familie und der Psychologischen Beratungsstelle unter +49 7531 800-3211. Weitere Informationen sind auf der Website des Landratsamtes Konstanz erhältlich: https://www.lrakn.de/psychologische+beratungsstelle
30. Änderung des Flächennutzungsplanes der Verwaltungsgemeinschaft Stockach, Stadt Stockach, Gemarkungen Wahlwies und Espasingen "Flächen für erneuerbare Energien (KlimaG BW)"
hier: Wirksamkeit
Das Landratsamt Konstanz hat die vom Gemeinsamen Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Stockach am 23.06.2026 beschlossene Änderung des Flächennutzungsplanes mit Erlass vom 25.08.2026 genehmigt. Die Änderung des Flächennutzungsplanes kann einschließlich Erläuterungsbericht in den Rathäusern der Verwaltungsgemeinschaft Stockach
- Rathaus Stockach, Adenauerstr. 4, 78333 Stockach, Tel.: 07771/802-147
- Rathaus Bodman-Ludwigshafen, Hafenstr. 5, 78351 Bodman-Ludwigshafen,
Tel.: 07773/9300-0
- Rathaus Eigeltingen, Krummestr. 1, 78253 Eigeltingen, Tel.: 07774/9322-0
- Rathaus Hohenfels, Hauptstr. 30, 78355 Hohenfels, Tel.: 07557/9206-0
- Rathaus Mühlingen, Im Göhren 2, 78357 Mühlingen, Tel.: 07775/9303-0
- Rathaus Orsingen-Nenzingen, Stockacher Str. 2, 78359 Orsingen-Nenzingen,
Tel.: 07771/9341-0
während der üblichen Dienststunden eingesehen werden.
Jedermann kann die Änderung des Flächennutzungsplanes einsehen und über seinen Inhalt Auskunft verlangen. Der Inhalt der Bekanntmachung und die Änderung des Flächennutzungsplanes einschließlich Begründung, artenschutzrechtlicher Einschätzung und Umweltanalyse können auch unter der Internetadresse www.stockach.de/stadt-und-politik/entwicklung-und-beteiligung/aktuelle-beteiligungsverfahren und im zentralen Internetportal des Landes Baden-Württemberg www.uvp-verbund.de/kartendienste eingesehen werden.
Es wird darauf hingewiesen, dass eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-3 Baugesetzbuch (BauGB) bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes oder aber nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtlicher Mangel des Abwägungsvorganges nur beachtlich werden, wenn sie innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Verwaltungsgemeinschaft Stockach, Adenauerstr. 4, 78333 Stockach geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt der die Verletzung von Rechtsvorschriften oder den Mangel des Abwägungsvorganges begründen soll, ist darzulegen.
Stockach, den 11.09.2026
S. Katter, Bürgermeisterin
Start ins Berufsleben beim Landratsamt Konstanz
LANDKREIS KONSTANZ – 29 junge Menschen beginnen in diesem Jahr mit Ausbildung und Studium ihren beruflichen Weg beim Landratsamt Konstanz. Bewerbungen für das Ausbildungsjahr 2027 sind noch bis zum 18. Oktober 2026 möglich.
Das Landratsamt Konstanz bietet vielfältige Wege in den öffentlichen Dienst. Insgesamt zwölf Menschen begannen am 1. September ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachkraft, außerdem starteten fünf weitere Auszubildende in den Bereichen Fachinformatik für Systemintegration, Vermessungstechnik und Medien- und Informationsdienste in der Fachrichtung Archiv.
Auch im Studienbereich begrüßt das Landratsamt neue Nachwuchskräfte. Sechs absolvieren ihr Einführungspraktikum im Studiengang Public Management. Weitere sechs Studierende beginnen ihr Praxissemester in den dualen Studiengängen Soziale Arbeit und Digitales Verwaltungsmanagement.
Das Landratsamt setzt dabei auf Vielfalt und Teilhabe. Unter anderem startet eine Person ihre Ausbildung mit integrationsfördernder Unterstützung. Eine weitere absolviert ihre Ausbildung in Teilzeit.
Zum Einstieg erwartet die neuen Auszubildenden eine abwechslungsreiche Einführungswoche. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen stehen unter anderem eine Kreisfahrt mit Besuchen verschiedener Außenstellen, Team- und Kommunikationsangebote sowie Schulungen zu künstlicher Intelligenz und einem gesunden Start in die Ausbildung auf dem Programm.
Für das Jahr 2027 bietet das Landratsamt Konstanz erneut zahlreiche Ausbildungs- und Studienplätze an. Bewerbungen sind bis zum 18. Oktober 2026 möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.LRAKN.de/karriere
Öffentliche Bekanntmachung
27. Änderung des Flächennutzungsplanes der Verwaltungsgemeinschaft Stockach, Gemeinde Bodman-Ludwigshafen, Gemarkung Bodman, Flächentausch „Bodman-Kapellenäcker“
hier: Wirksamkeit
Das Landratsamt Konstanz hat die vom Gemeinsamen Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Stockach am 23.06.2026 beschlossene Änderung des Flächennutzungsplanes mit Erlass vom 28.07.2026 genehmigt. Die Änderung des Flächennutzungsplanes kann einschließlich Erläuterungsbericht in den Rathäusern der Verwaltungsgemeinschaft Stockach
Tel.: 07771/9341-0
während der üblichen Dienststunden eingesehen werden. Jedermann kann die Änderung des Flächennutzungsplanes einsehen und über seinen Inhalt Auskunft verlangen. Der Inhalt der Bekanntmachung und die Änderung des Flächennutzungsplanes einschließlich Begründung, artenschutzrechtlicher Einschätzung und Umweltanalyse können auch unter der Internetadresse www.stockach.de > Stadt & Politik > Entwicklung & Beteiligung > Aktuelle Beteiligungsverfahren und im zentralen Internetportal des Landes Baden-Württemberg www.uvp-verbund.de/kartendienste eingesehen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-3 Baugesetzbuch (BauGB) bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes oder aber nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtlicher Mangel des Abwägungsvorganges nur beachtlich werden, wenn sie innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Verwaltungsgemeinschaft Stockach, Adenauerstr. 4, 78333 Stockach geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt der die Verletzung von Rechtsvorschriften oder den Mangel des Abwägungsvorganges begründen soll, ist darzulegen.
Stockach, den 31.08.2026
S. Katter, Bürgermeisterin
In der LEADER Region Westlicher Bodensee läuft seit 22.07.2026 der siebte LEADER-Projektaufruf der aktuellen Förderperiode. Bis 16.09.2026 können Projektbewerbungen bei der LEADER-Geschäftsstelle eingereicht werden. Bewerben können sich Kommunen, Kirchengemeinden, Kleinunternehmen, Vereine sowie Privatpersonen. Im aktuellen Projektaufruf stehen Fördermittel sowohl für investive Vorhaben, zum Beispiel Bauprojekte, als auch für nicht-investive Projekte, beispielsweise einmalige Veranstaltungen, zur Verfügung. Der vollständige Projektaufruf mit allen Details zu Förderbedingungen und Budget ist auf der Website der LEADER-Region veröffentlicht.
Alle Bewerbungsunterlagen sowie die aktualisierte Projektbewertungsmatrix, mit deren Hilfe das 24-köpfige Auswahlgremium die prinzipiell förderfähigen Vorhaben voraussichtlich am 04.11.2026 bewerten wird, stehen auf der Website der LEADER-Region zum Download bereit.
„Aufgrund der fortgeschrittenen Förderperiode suchen wir diesmal insbesondere konkrete, weitgehend ausgearbeitete sowie bewilligungs- und umsetzungsreife Projekte“, erläutert Regionalmanagerin Lena Wenzel.
„Der aktuelle Projektaufruf ist voraussichtlich der letzte reguläre Aufruf im Rahmen des unserer LEADER-Aktionsgruppe vorab zugeteilten Budgets. Ob anschließend noch frei werdende Restmittel vergeben werden können und nach welchen Modalitäten dies erfolgt, entscheidet das zuständige Landesministerium“, ergänzt der 1. Vorsitzende der LEADER-Aktionsgruppe, Herr Bürgermeister Mayer.
Zur Unterstützung interessierter Projektträgerinnen und Projektträger bietet das Regionalmanagement offene Sprechstunden in Gemeinden der LEADER-Region an. Die nächsten Termine finden am Dienstag, 4. August 2026, von 9:00 bis 12:00 Uhr im Historischen Ratssaal in Überlingen sowie am Mittwoch, 19. August 2026, von 10:00 bis 12:00 Uhr im Rathaus Hilzingen statt. Zusätzlich wird am Mittwoch, 26. August 2026 um 14:00 Uhr eine digitale Sprechstunde angeboten. Die Zugangsdaten und weitere Informationen sind auf der Website der LEADER-Region veröffentlicht. Darüber hinaus steht das Regionalmanagement Interessierten gern auch für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung.
Schon seit 1947 wird in Südbaden ein „Tag der Heimat“ gefeiert. Der „Tag der Heimat“ ist ein bundesweiter Gedenktag am ersten Sonntag im September. Dabei ging und geht es um unsere Heimat mit ihrem Charakter, ihren Traditionen, ihrer Sprache, ihren Bräuchen und ihrer Landschaft. Mit diesem „Tag der Heimat“ ist in Südbaden eine Haus- und Straßensammlung für Objekte der Heimat- und Brauchtumspflege im regionalen und überregionalen Bereich verbunden.
Diese Haus- und Straßensammlung „Für die Heimat“ findet im Zeitraum vom 14. September bis zum 24. Oktober 2026 statt. Besonders wichtig ist dabei, dass 2/3 des Sammlungserlöses in der Gemeinde für dortige heimat- und brauchtumspflegerische Vorhaben verbleiben. Das verbleibende Drittel erhält der Arbeitskreis Alemannische Heimat für seine überregionale Förderung. Die Sammlung kann auch von Jugendlichen ab dem 14. Lebensjahr durchgeführt werden. Als Anerkennung für ihren Einsatz „Für die Heimat“ können die Sammler bis zu 10 % des Sammelergebnisses erhalten.
Die Gemeinde Orsingen-Nenzingen bittet nun um rege Beteiligung an der Sammlung „Für die Heimat“. Personen, die Interesse an der Durchführung der Sammlung haben, wenden sich bitte an das Rathaus, Frau Klement, Tel. 07771/9341-11, Email m.klement(at)orsingen-nenzingen.de oder an die Geschäftsstelle des Arbeitskreis Alemannische Heimat im Regierungspräsidium Freiburg, Frau Susanne Radetzky, Tel. 0761/208-4602 Email susanne.radetzky(at)rpf.bwl.de
Sollten sich keine Sammlerinnen und Sammler finden, dann kann eine Spende auch direkt auf das Konto des Arbeitskreis Alemannische Heimat überwiesen werden: Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, IBAN: DE28 6805 0101 0002 0287 81.
Aufgabe des Arbeitskreis Alemannische Heimat e.V. ist die Förderung der Heimat- und Brauchtumspflege. Der Verein, ein Dachverband für die Heimatpflege im gesamten Regierungsbezirk Freiburg, unterstützt dazu heimatpflegerischer Vorhaben unter anderem durch Projektzuschüsse. Homepage: www.alemannischeheimat.de