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Bevölkerungs- und Katastrophenschutz / Energieeinsparung

Deutschland ist gut vorbereitet…

In Deutschland gibt es viele Einrichtungen, die bereit stehen, um Gefahren zu bannen. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste sind zur alltäglichen Hilfe da. Die Katastrophenschutzorganisationen und das Technische Hilfswerk stehen bei großflächigen Krisen und Katastrophen helfend zur Verfügung. Ergänzt werden sie im Notfall durch weitere Hilfskräfte, so z.B. von der Bundespolizei oder der Bundeswehr …

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten sie auf der Homepage des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Gasmangellage und mögliche Herausforderungen für das Stromnetz

Gasmangellage und mögliche Herausforderungen für das Stromnetz

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Sie verfolgen alle sicherlich die Pressemitteilungen zu Themen Gasmangellage und den möglichen Herausforderungen für das Stromnetz im kommenden Herbst/Winter. Ich möchte keine Panik schüren, denn das bringt uns nicht weiter. Aber es ist sicherlich ratsam, wenn wir uns gemeinsam auf den Herbst/Winter vorbereiten.

Das Eintreten einer Gasmangellage im anstehenden Winter muss mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit befürchtet werden. Die Zuverlässigkeit der Gaslieferungen steht nach Jahrzehnten in Frage und Unternehmen sowie private Verbraucher müssen sich auf deutlich steigende Gas- und vermutlich auch Strompreise einstellen.

Energiesparen

Es kommt daher darauf an, jetzt und in den kommenden Wochen und Monaten soweit als möglich den Gasverbrauch und den Energieverbrauch im Allgemeinen zu reduzieren.

Die Experten sind sich einig, dass je mehr Gas heute eingespart werden kann und umso besser die Gasspeicher bis zum Herbst gefüllt werden können, die Versorgung länger aufrechterhalten werden kann.

Es ist zudem ein Ausweichverhalten der betroffenen Haushalte mit Gasanschluss dahingehend zu erwarten, dass elektronische Heizgeräte z.B. Heizlüfter beschafft werden und zum Einsatz kommen, obwohl die Effizienz eher gering ist. Angesichts des hohen Strombedarfs kann dies nicht nur eine große Belastung der eigenen Finanzen sein, sondern auch eine Belastung des Stromnetzes erzeugen. Punktuell könnte es dann zu lokalen „Blackouts“ kommen, von einem flächendeckendem Blackout ist aktuell nicht auszugehen, so die aktuelle Einschätzung der ENBW. Sowohl das eine als auch das andere, gilt es gemeinsam zu verhindern.

Was kann jeder Einzelne von uns tun?

Die Website www.Energiewechsel.de vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gibt Tipps zum Einsparen von Gas. Darüber hinaus gibt es verschiedene Ratgeber, wie z.B. vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Dieser liegt im Foyer des Rathauses aus oder steht unter www.bbk.bund.de als PDF zur Verfügung. Gegebenenfalls ist es ratsam, die Einstellungen von Heizungs- und Lüftungsanlagen durch fachkundige Personen im Hinblick auf weiter optimierbare Betriebsabläufe mit dem Ziel der Verbrauchseinsparung prüfen zu lassen. Sicherlich haben Sie auch für Ihre Lebenssituation noch individuelle Ideen.

Zu entsprechenden Sparmaßnahmen sind also sämtliche Akteure aus Wirtschaft, Gesellschaft und dem öffentlichen Sektor aufgerufen.

Jeder von uns kann einen Beitrag dazu leisten und das ist jetzt extrem wichtig. Vor diesen Hintergründen sind auch wir als Kommune Orsingen-Nenzingen angehalten zu prüfen, inwieweit wir entsprechende Einsparmaßnahmen realisieren können.

Maßnahmen der Verwaltung

Die Verwaltung Orsingen-Nenzingen ist nicht nur mit dem Gemeinderat, sondern mit den Gemeinden in der Verwaltungsgemeinschaft und auch auf Kreisebene über mögliche Szenarien in engem Austausch und bezüglich denkbarer Lösungsansätze im Gespräch. Wir können nicht erst im Oktober damit beginnen. Wir haben schon Maßnahmen umgesetzt und z.B. Mitte Juli bereits die Befüllung von unseren Öl- und Pelletspeicher beauftragt. Ebenso werden wir die Straßenbeleuchtung dimmen und die Beleuchtungszeiten reduzieren sowie in öffentlichen Gebäuden, z.B. Hallen auf die Bereitstellung von heißem Wasser verzichten, soweit das möglich ist. Weitere Maßnahmen wurden und werden erarbeitet, über die wir Sie informieren werden.

Egal wie sich alles entwickeln wird, wichtig ist, dass wir die Herausforderungen gemeinsam in Ruhe und Frieden angehen.

Helfen Sie mit!

Vielen Dank.

Stefan Keil

Bürgermeister